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Ein weiteres Jahr KarMen vorbeiAbschlussveranstaltung des Mentoring Programms an der Hochschule Aalen

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Bei der Abschlussveranstaltung wurden Zertifikate verteilt und auf das vergangene Jahr zurückgeblickt.

Do, 15. August 2019

Zum letzten Mal trafen sich die diesjährigen Teilnehmerinnen des KarMen-Mentoring-Programms. Bei der Abschlussveranstaltung wurde ein Resumée über das vergangene Jahr gezogen. Zwei Mitglieder der Wirtschaftsjunioren hielten außerdem einen Impulsvortrag zum Thema „Netzwerken on- und offline“. 

Eines wissen die Mentees bereits zu Beginn des Abschlusstreffens: Das vergangene Jahr im KarMen-Mentoring-Programm hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt. Das Programm unterstützt jedes Jahr engagierte Studentinnen auf ihrem Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Bei Coachings, Mentoring-Gesprächen und in direktem Kontakt zu einem persönlichen Mentor oder einer Mentorin aus der Industrie lernen die Studentinnen ihre eigenen Ziele kennen und bekommen Strategien und Methoden an die Hand, wie sie dorthin kommen. Mentoren von Zeiss, Voith, Varta, Hartmann, Airbus, Arri und Bosch standen den Mentees in diesem Jahr hilfsbereit zur Seite. Zur Abschlussveranstaltung begrüßte Susann Radmacher, Leiterin des Programms, die Teilnehmerinnen und übergab ihnen das erworbene Zertifikat. Mit dabei waren auch einige Mentoren, etwa Christian Kohnen von Bosch Automotive Steering, Michael Wohlstein von Hartmann und Dr. Norbert Kerwien von Zeiss.

Mentee und Mentor erinnern sich

Wie vielfältig und intensiv das Coaching war, macht Julia Ljubec in ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr deutlich: Neben dem persönlichen Kontakt zu den Mentorinnen und Mentoren gab es Vorträge von Frauen in Führungspositionen, regelmäßige Stammtischtreffen, ein Netzwerk-Treffen mit explorhino, einer Veranstaltung bei Zeiss zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie und insgesamt drei Gruppencoachings zu unterschiedlichen Themen wie Kommunikation und Feedback oder Führungstraining auf der Pferderanch. „Eines der Highlights war für mich das Gruppencoaching zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Ziele richtig definieren mit der Smart-Methode“, erinnert sich die Studentin und ergänzt: „Das konnte ich hinterher direkt beim Erstellen meines Businessplans anwenden.“

Damit das Mentoring gut funktioniert, ist es natürlich wichtig, dass die Chemie zwischen Mentor und Mentee stimmt. „Wenn das richtig gut werden soll, muss es halt auch menschlich passen“, findet Julias Mentor Michael Wohlstein von Hartmann. Er ist bei der nächsten Runde des Mentoring-Programms auf jeden Fall auch wieder dabei, denn als Vater von drei Töchtern liege ihm das Thema sehr am Herzen, so Wohlstein. „Es ist richtig schade, dass das Jahr jetzt schon vorbei ist“, findet er und fügt hinzu: „Das hat richtig gut funktioniert.“ Als Mentor konnte er Julia Ljubec nicht nur Rat gebend, sondern auch ganz aktiv unter die Arme greifen – beispielsweise bei den Berwerbungsunterlagen für ihr Praxissemester.

Nicht nur professionelle Kontakte geknüpft

Auch zwischen den Studentinnen hat sich im Laufe der Zeit ein enges Verhältnis entwickelt. Neben den Gruppentreffen kam man auch in der Freizeit zusammen. „Wir waren echt eine coole Truppe. Mit jedem Treffen wurde es familiärer und offener. Wir haben Probleme ausgetauscht und uns persönlich kennengelernt“, sagt Julia Lubec und die anderen Teilnehmerinnen stimmen ihr nickend zu. Ihr Fazit: „Ich habe viel gelernt. Vor allem, dass viele Wege zum Ziel führen. Es gibt nicht nur die eine Möglichkeit. Das hat mir die Augen geöffnet. Ich bin dankbar, stolz und froh, dass ich mitgemacht habe.“ Das war auch Susann Radmacher wichtig: „Es geht nicht darum, Ihnen einen Weg vorzugeben, sondern dass die Studentinnen einen Blick dafür bekommen, was sie machen wollen.“ Nach der Übergabe der Zertifikate gaben Marlen Schlosser und Johannes Lutz, beide Mitglieder der Wirtschaftsjunioren, noch Tipps rund ums on- und offline Netzwerken. Denn mit einem starken Netzwerk, das haben auch die Teilnehmerinnen im vergangenen Jahr gelernt, kann man ganz viel erreichen.

Auch im nächsten Semester startet das KarMen-Programm wieder mit vielen engagierten Studentinnen und einem spannenden Programm. Interessiert? Hier geht es zum Programm.