Technologiezentrum Leichtbau

Das Technologiezentrum für Leichtbau (TZL) ist eine Einrichtung der Hochschule Aalen, der Stadt Schwäbisch Gmünd, der Hochschule für Gestaltung (HfG), sowie dem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem), beide aus Schwäbisch Gmünd.

Die Schlüsseltechnologie Leichtbau mit ihren vielfältigen Anwendungsfeldern und -branchen ist
eine Zukunftstechnologie, die eine enge Vernetzung regionaler Akteure erfordert, um neues
Wissen für innovative Lösungen komplexer Fragestellungen zu generieren. Dieses Wissen soll im
Rahmen des Technologietransfers Unternehmen aus der Region und darüber hinaus zugänglich
gemacht werden und dadurch zur Wertschöpfung beitragen.

Der Leichtbau ist eine Konstruktions- und Gestaltungsphilosophie,
die auf maximale Gewichtseinsparung abzielt. Die Reduzierung von Rohstoffen, CO2-Ausstoß und
Kosten stehen dabei meist im Vordergrund. Das TZL greift die Idee eines ganzheitlichen
funktionsintegrierenden Leichtbaues auf und fokussiert daher in der Etablierungsphase zunächst
auf den Formleichtbau mit der Topologieoptimierung als Umsetzungswerkzeug. Die
Topologieoptimierung ist ein rechnergestütztes Verfahren zur Ermittlung der optimierten
Bauteilgestalt und dem Ziel, Gewichts- und Volumenreduzierung zu erreichen.

Das Technologiezentrum Leichtbau ist Teil des RegioWIN-Projekts "Zentrum Technik für Nachhaltigkeit (ZTN): Ressourcenschonung, Umwelt, CO2-Reduzierung"




News

Leichtbau-Perspektiven aus Wirtschaft und Forschung Technologietag Leichtbau Regional in Schwäbisch Gmünd

Thumb pa240086

Dr. Joachim Bläse, Alexander Groll (beide von der Stadt Schwäbisch Gmünd), Maria Heckel (Leichtbau BW), Markus Hofmann (IHK Ostwürttemberg), Dr. Wolfgang Rimkus und Prof. Dr. Heinz-Peter Bürkle (beide von der Hochschule Aalen) beim Technologietag Leichtbau Regional (v.l.n.r).

Do, 07. November 2019 Gut siebzig Teilnehmer folgten der Einladung der IHK Ostwürttemberg, der Hochschule Aalen sowie der Landesagentur Leichtbau BW und weiterer regionaler Partner in das Technologiezentrum Leichtbau (TZL). Dort fand am 24. Oktober 2019 bereits zum dritten Mal der Technologietag Leichtbau Regional statt. Zahlreiche Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft stellten bei der Fachtagung den Leichtbau als Schlüsseltechnologie vor.

Regionaler Technologietag LeichtbauSchlüsseltechnologie steht im Mittelpunkt

Thumb email abbinder
Mi, 02. Oktober 2019 Leichtbau hat für den Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg immense Bedeutung. Um diese Schlüsseltechnologie voranzutreiben, unterstützt die IHK Ostwürttemberg den gemeinsam mit dem Technologiezentrum Leichtbau und der Leichtbau BW organisierten Technologietag Leichtbau Regional. Hierbei versammeln sich am 24. Oktober 2019 in Schwäbisch Gmünd bereits zum dritten Mal rund ein Dutzend Expertinnen und Experten, um über neueste Möglichkeiten des Leichtbaus zu informieren.

Neues Werkzeug für den Leichtbau entwickeltTechnologiezentrum Leichtbau an der Hochschule Aalen baut Warmumformwerkzeug

Thumb 190826 umformwerkzeug

So sieht das neuartige Umformwerkzeug als CAD-Modell aus.

Mo, 26. August 2019 Das Technologiezentrum Leichtbau der Hochschule Aalen hat im Zuge des fächerübergreifenden Projekts „TRICLA“ ein komplexes Warmumformwerkzeug konstruiert, gefräst und vermessen. Dafür kooperiert das Technologiezentrum mit den Studiengängen „Allgemeiner Maschinenbau“, „Maschinenbau/Entwicklung: Design und Simulation“ und „Maschinenbau/Produktion und Management“. Zukünftig könnte das Werkzeug im Leichtbau eingesetzt werden, um das Gewicht von Bauteilen zu reduzieren und sie im Falle eines Crashs stabiler zu machen.

Verformung in Echtzeit messenTechnologiezentrum Leichtbau nimmt optisches 3D-Messsystem ARAMIS in Betrieb

Thumb tlz aramis inbetriebnahme

Dr. Wolfgang Rimkus (2. v. l.) nahm mit seinen Mitarbeitern Michael Schmiedt (links), Julian Schlosser (2. v. r.) und dem Student S. Mouchtar das 3D-Verformungsmesssystem „GOM ARAMIS 3D“ an der Zugprüfmaschine in Betrieb.

Do, 02. Mai 2019 Das Team des „Technologiezentrum Leichtbau“ um Leiter Dr. Wolfang Rimkus nahm kürzlich das berührungslos arbeitendes optische 3D-Verformungsmesssystem „GOM ARAMIS 3D“ in Betrieb. Das System ist ideal für die Produktentwicklung, Materialforschung und Bauteilprüfung. Die dynamischen optischen Messergebnisse geben den Forschern Aufschluss über Materialeigenschaften sowie das Verhalten von Bauteilen unter Belastungen, beispielsweise Verformungen und Dehnungen. Der Bereich der messbaren Verformungen kann sich dabei von 0,05% bis zu mehreren 100% bewegen.

ThinKing Award für die besten Leichtbau-Innovationen „Made in BW“ vergebenDr. Wolfgang Rimkus, Leiter des Technologie Zentrums Leichtbau, Teil der Fachjury

Thumb 1902 leichtbaubw thinking gewinner2017 structure

Den ThinKing Award 2017 gab es für die Konzeptstudie zur Überdeckelung der A8 bei Stuttgart in Leichtbauweise der str.ucture GmbH aus Stuttgart. Dr. Wolfgang Seeliger (li.; Leichtbau BW GmbH), Staatsekretärin Katrin Schütz, Dr. Julian Lienhard (2.v.re.; Geschäftsführer str.ucture GmbH), Juror Dr. Wolfgang Rimkus (re.; Hochschule Aalen).

Di, 02. April 2019 Seit rund fünf Jahren stellt die Leichtbau BW mit dem ThinKing jeden Monat eine innovative Leichtbaulösung aus Baden-Württemberg vor. Doch welche clevere Idee hat das Zeug zum ThinKing des Jahres? Eine Fachjury hat nun die besten der besten Leichtbaulösungen ermittelt. Der Leiter des Technologiezentrums für Leichtbau (TZL) der Hochschule Aalen und Beirat der Leichtbau BW, Dr. Wolfgang Rimkus, wurde in die Fachjury des ThinKing Awards berufen. In dieser Funktion war er auch einer der Laudatoren an diesem Abend. Fünf Unternehmen können sich nun über den ThinKing Award freuen, der in Stuttgart feierlich übergeben wurde.