Nach dem Studium

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Unseren Absolventinnen und Absolventen stehen, auch international, alle Türen zu einer Vielzahl interessanter, abwechslungsreicher und gut bezahlter Stellen offen. Sie finden Einstiegsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen, wie der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, im klassischen Anlagen- und Maschinenbau, der Computer- oder Elektronikbranche oder auch der Medizintechnik. Auch im Bereich der Elektromobilität, Energiegewinnung und -speicherung sind unsere Absolventen ideal auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen vorbereitet. 

- Nach dem Studium warten interessante Tätigkeiten auf Sie! Lesen Sie hier mehr...

Absolventen berichten....

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"Der Bachelorstudiengang mit seiner einzigartigen Verknüpfung von Werkstoff und Oberfläche bedient eine äußerst wichtige Schnittstelle in Forschung und Industrie. Durch mein Studium in Aalen, mit seiner ausgewogenen Balance zwischen Theorie und Praxis, wurde ich ideal für meine beruflichen Herausforderungen als Entwicklungsingenieur bei Liebherr-Aerospace vorbereitet."

„Im Master Studiengang erlernte ich spezielles Fachwissen und interdisziplinäre Arbeitsweise sowie wissenschaftliches Denken. Mit diesem in der Industrie sehr gefragten Know-how zähle ich zu den Experten unter den Ingenieuren der Werkstoffwissenschaften."

Jonas Bayer


Studiengänge:

Oberflächen- und Werkstofftechnik (B.Eng.), Angewandte Oberflächen- und Werkstoffwissenschaften (M.Sc.)

Berufseinstieg:

Entwicklungsingenieur, Schwerpunkt: „Elektrochemische Beschichtung ultrahochfester Stähle“

Branche:

Luftfahrtindustrie

Arbeitgeber:

Liebherr-Aerospace, 88161 Lindenberg

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Oktober 2007 bis July 2011 habe ich Oberflächen- und Werkstofftechnik (V) studiert und im Anschluss im Dezember 2015 an der University of Manchester in der Fachrichtung Korrosion promoviert. Die Vielfalt an den Vorlesungen und die Lehre an Werkstoffen und Korrosion hat mir an dem Studiengang sehr gefallen. Die Professoren Heine, Ladwein, Möckel wie ebenso Albrecht, Hader, Böcker und Knoblauch habe ich in sehr positiver Erinnerung. Die umfangreiche und weitgefächerte Laborlehre hat mir sehr geholfen theoretische Sachverhalte einfach und praktisch umzusetzen.

Im Moment forsche ich an vorderster Front an Problemen von Hochleistungswerkstoffen an der KTH Royal Institute of Technology wie ebenso am Forschungsinstitut Swerea KIMAB, beide in Stockholm, und schlage eine Brücke zwischen Industrie und Akademie. Gerne möchte ich weiterhin meinen Beitrag zur Nachhaltigkeit, zuliebe der Entlastung der Umwelt, leisten, was sicherlich durch eine verbesserte Kenntnis von Werkstoffen und Umgebung erfolgen kann. Ich kann den Studiengang „V“ jedem ans Herz legen, da dieser Wissenschaft und Technologie in einem sympathischen Umfeld vermittelt.

Cem Örnek

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Die Verknüpfung von Theorie und Praxis war mir schon immer besonders wichtig: Nach meiner praktischen Ausbildung als Werkstoffprüfer startete ich im Wintersemester 2012/2013 mit meinem Bachelorstudium Oberflächentechnologie / Neue Materialen an der Hochschule Aalen. Der Fokus des Studiums liegt auf der Erarbeitung von Kenntnissen der Werkstoffwissenschaft und der Oberflächentechnik. Zudem wurde mir Wissen aus der Fertigungstechniksowie mechanischen Themen des Maschinenbaus verständlich vermittelt. Auch betriebswirtschaftliche Lehrinhalte wurden in Vorlesungen zu den Bereichen Marketing sowie Projekt- und Qualitätsmanagement behandelt. 

Mit Laborpraktika wurden die theoretischen Lehrinhalte in der Praxis umgesetzt und vertieft. Neben der Praxisorientierung zeichnet der persönliche Kontakt zu Professoren und Lehrbeauftragten dieses Bachelorstudium aus. Der Studiengang bot mir eine bestmögliche Grundlage für mein anschließendes Masterstudium „Advanced Materials and Manufacturing“. In diesem Research Masterstudiengang der Hochschule Aalen konnte ich mein erlerntes Wissen in Forschungsprojekten anwenden. Seit dem Abschluss des Masterprogramms arbeite ich am Institut für Materialforschung der Hochschule Aalen (IMFAA) als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und strebe eine Promotion im Bereich der Werkstoffentwicklung für die additive Fertigung an.

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Absolvent Edwin Böckeler

Der an der Hochschule Aalen angebotene Studiengang „Angewandte Oberflächen,- und Materialwissenschaften“ bietet für Studienabgänger hervorragende Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten. Dies weiß der ehemalige Student dieses Fachbereiches V, Dipl.-Ing.(FH) Edwin Böckeler zu berichten.

Er ist ehemaliger Abgänger dieses Studienganges (damals noch „Oberflächen- und Werkstofftechnik“) und besetzt eine führende Positionen bei der SCHWEIZER ELECTRONIC AG, einem der technologisch anspruchsvollsten und zugleich größten Leiterplattenhersteller in Europa. Das Unternehmen beschäftigt mit seinem Standort im Schwarzwald ca. 650 Mitarbeiter und befindet sich derzeit im Aufbau eines Hochtechnologiewerkes in Jintan, Provinz Jiangsu (China).

Edwin Böckeler startete 1987 bei dem erfolgreichen Leiterplattenunternehmen, damals als Entwicklungsingeniur in der chemischen Verfahrenstechnik, übernahm jedoch bereits nach ca. 2 Jahren als Fertigungsbereichsleiter alle chemischen Bereiche und kurze Zeit später zusätzlich die Ver- und Entsorgungstechnik. Die Karriere führte er weiter vom stellvertretenden Fertigungsleiter bis hin zum Fertigungsleiter im Hauptwerk und Werksleiter am damaligen zweiten Fertigungsstandort. Neben diesen Tätigkeiten war Böckeler an verschiedenen Projekten, wie z.B. als Projektleiter für die Beschaffung von 2 großen Galvanoautomaten aus China verantwortlich.

Im Jahr 2013 ging Herr Böckeler für das Unternehmen 2 Jahre nach Vietnam (Hanoi) und war zustaendig für den Aufbau, die Inbetriebnahme und dem Fertigungsprozess eines Teilbereichs der Leiterplattenfertigung zusammen mit einem Japanischen Partner.

2017 entschied das Unternehmen, eine eigene Fertigung an einem asiatischen Standort zu errichten. Die Entscheidung fiel auf den Stanort Jintan, etwa 3 Autostunden von Shanghai entfernt. Böckeler war mit für die Planung und den Aufbau verantwortlich und leitet nun die Produktion dieses Werkes, was für Embedding von Chips in Leiterplatten konzipiert wurde. Derzeit arbeiten dort ca. 300 Mitarbeiter, der Ausbau ist geplant auf mehr als 1000 Mitarbeiter innerhalb der naechsten 3 Jahre.

Sorgen um einen Arbeitsplatz nach dem Studium, so Böckeler, brauchen sich die Abgänger kaum zu machen. Dies war bereits vor 33 Jahren so, als E. Böckeler damals in das Berufsleben eingestiegen ist und hält bis heute an. „Mir ist kein ehemaliger Kommilitone bekannt, der Schwierigkeiten hatte, nach Abschluss des Studiums einen Job zu finden“, so Böckeler.

Der deutliche Rückgang an Absolventen des Studienganges „Oberflächen- und Werkstofftechnik“ wird die Situation in Zukunft für die Industrie zunehmend verschlechtern oder umgekehrt betrachtet, die Berufschanchen für exzellente Jobs auf dem Arbeitsmarkt für die Abgänger nochmals verbessern.

Zu verdanken ist dies dem Umstand, dass dieser Studiengang in der angebotenen Form einzigartig in Deutschland ist und von dem weitreichenden Gebiet der Werkstofftechnik über Oberflächentechnik wie z.B. unterschiedliche Beschichtungsverfahren der Galvano,- Lack,- oder Bedampfungstechnik ein breites Spektrum am Fachwissen abdeckt. Auch die Bereiche Korrosionsschutz, Halbleitertechnologie und Umweltschutz sind wichtige Bestandteile der Ausbildung.

Der in Deutschland zu geringe Bekanntheitsgrad dieses Studienganges ist nach Einschätzung von Böckeler mit eine Ursache für die geringen Studentenzahlen.

Am Beispiel Böckeler zeigt sich auch, dass Abgänger dieses einzigartigen Studienganges nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland stark gefragt sind. Dies ist natuerlich ein weiterer Grund dafür, dass es permanent einen Engpass in der deutschen Industrie für diesen Studiengang gibt. Dass sich dies automatisch auf steigende Verdienstmöglichkeiten auswirkt, ist eine logische Folge hiervon.

Auf Grund der durchweg positiven Erfahrungen kann Herr Böckeler den Studiengang „Oberflächen- und Werkstofftechnik“ an der Hochschule Aalen bestens weiterempfehlen.