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Studentisches Projekt erfolgreich in JapanKMU-Student führt japanische Studierende an Europa heran

Fr, 12. July 2019

Tim Warzawa, Student 6. Semester Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen, studiert aktuell an der Partneruniversität Osaka University of Economics and Law in Japan. In den ersten Wochen und Monaten stieß Tim Warzawa während seines Auslandsjahrs auf die großen kulturellen Unterscheide, die mit einem solchen Aufenthalt einhergehen: „In Japan gilt es als ungewöhnlich seine Meinung zu sagen. Zudem reisen Japaner meistens nicht alleine und sind gegenüber Fremden zurückhaltend. Das war mir anfangs nicht bewusst und daran musste ich mich anpassen“.


Aus einzelnen Gesprächen wird ein Projekt

In Gesprächen mit seinen japanischen Kommilitonen erlangte Tim Warzawa auch die Erkenntnis das Europa in Japan immer nur als „Kontinent der vielen Länder“ wahrgenommen wird. Zudem stellte er fest, dass der überwiegende Teil der japanischen Studierenden noch nie einen Fuß auf europäischen Boden gesetzt oder das eigene Land verlassen hat. Mehr über Europa und Deutschland zu erfahren, stieß jedoch auf großes Interesse. Dieses Interesse wollte er nutzen und steckte sich zum Ziel, den japanischen Studierenden die Möglichkeit zu bieten, einen authentischen Eindruck - einer, der vages Klischeedenken ersetzt - über Europa , Deutschland und das Auslandsstudium zu erhalten. Seine Idee war eine tiefgreifende Faszination zu etablieren, die abholt, begeistert und vermittelt. Um dies zu ermöglichen, rief Tim Warzawa das Projekt „Germaniac - Verrückt nach Deutschland“ ins Leben. Er informierte seine Kommilitonen über das Vorhaben, verteilte über 450 Flyer, druckte Poster, eröffnete Facebook- und Instagram-Accounts und präsentierte seither seine Ergebnisse vor über 170 japanischen Studierenden. Letzte Woche nahm er am Speech Contest der Universität teil und warb in seiner Rede dafür, sich selbst etwas zuzutrauen und sich nicht emotional vor möglichen Erlebnissen zu verschließen. In dieser Woche rührt er nochmals die Werbetrommel vor Ort. Dieses Mal mit Süßigkeiten aus Europa, die seine Kommilitonen auf den „Geschmack“ bringen sollen: „Europa hat noch viel mehr zu bieten, wenn die Komfortzone verlassen wird. Ein Auslandsaufenthalt an der Hochschule Aalen lohnt sich“, so Tim Warzawa.

Seit Projektstart erfährt Tim Warzawa durchweg positives Feedback: „Immer wieder werde ich auf Studienmöglichkeiten in Aalen angesprochen und es würde mich freuen, dass ein oder andere bekannte Gesicht bald in Aalen begrüßen zu dürfen“.

Wer selbst als Student Japan als mögliches Ziel ins Auge gefasst hat, hat seit zwei Semestern beispielsweise an der Osaka University of Economics and Law die Möglichkeit dazu und kann sich im Akademischen Auslandsamt beraten lassen.

Weitere Informationen zum Projekt und Tim Warzawa findet man auch unter: Linkedin.