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Von Leuchte und Zahnrad zum Internet der Dinge IoT Studierende besuchen die Zumtobel Group und ZF Friedrichshafen

Studierende der Studiengänge „Internet der Dinge – Digitale Technologien in der Anwendung“ der Hochschule Aalen und „Internet der Dinge – Gestaltung vernetzter Systeme“ der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd besuchten am Donnerstag, 19.10.2017 und Freitag, 20.10.2017 die Zumtobel Group und die ZF Friedrichshafen AG. Bei der zweitägigen Exkursion konnten die Studierenden einen Einblicke in die Internet der Dinge Aktivitäten der Firmen erhalten und ihr Wissen in Workshops anwenden und verfeinern.


„Der Kern des Internet der Dinge (IoT) ist die Vision, dass jeder Gegenstand zu einem Teil des Internets werden kann.“ sagt Prof. Dr. Markus Weinberger, von der Hochschule Aalen. Dies wurde den Studierenden besonders beim Besuch der Zumtobel Group deutlich. Die Zumtobel Group mit Sitz in Dornbirn, Österreich, beschäftigt sich mit Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Lichttechnik. Bei Lichttechnik und IoT würde man vielleicht an über das Internet gesteuerte Lampen denken, aber vernetzte Leuchten bieten noch viel mehr Möglichkeiten. Die Mitarbeiter zeigten den Studierenden anhand von verschiedenen Use Cases, welche Ideen und Überlegungen bereits entwickelt und zum Teil umgesetzt worden sind. Ob im Supermarkt, im Großraumbüro oder in der Nachbarschaft, mit Lichttechnik lässt sich einiges umsetzten. Es könnte in jeder Lampe z.B. ein Senor eingebaut werden, denn der Strom dafür ist vorhanden. Anschließend durften die Studierende selber ran. In verschiedenen Teams mussten sie Probleme, der ihnen vorgegeben Umgebung, z.B. ein offener Stadtplatz, identifizieren und mithilfe von IoT eine Lösung des Problems finden. Zum krönenden Abschluss wurden die Teilnehmer durch das Lichtforum von Zumtobel geführt, in dem unteranderem ersichtlich wird was Licht für die Wahrnehmung bedeutet.


Am zweiten Tag der Exkursion ging es nach Friedrichshafen zu ZF. Die ZF Friedrichshafen AG ist der drittgrößte deutsche Automobilzulieferer und zählt zu den weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Antriebs- und Fahrwerktechnik. Beim Stichwort Automobil und IoT kommen schon mehr Ideen in die Köpfe. Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens, konnten die Studierende das IoT Lab der Firma besichtigen, der „Kreativraum“ für innovative Ideen rund um das Internet der Dinge. Auch hier konnten die Studierende beweisen, welch spannende und innovative Ideen in ihnen schlummern. In einem Speed Design Thinking Workshop mussten die Teams zunächst Probleme aus ihrem Alltag ausfindig machen, ein Problem auswählen, eine Idee zur Lösung des Problems finden und anschließend die Idee ausarbeiten und in einer Kurz-Präsentation vorstellen.

Die Studenten waren sich einig, dass die Exkursion eine tolle Erfahrung war und dass es spannend war, zu sehen wie klassische Vertreter der produzierenden Industrie im Bereich des Internets der Dinge tätig sind.

Wir danken Prof. Dr. Markus Weinberger und Bianca Koch von der HfG für die Möglichkeit und Organisation der Exkursion.